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Zum Umgang mit Anorexia nervosa auf einer schulischen Exkursion in den Thüringer Zoopark Erfurt

Autorin: Stefanie Simon




Die Idealisierung und Normierung von Körperformen im alltäglichen Leben sorgt viel zu oft gerade bei jungen Menschen für Unsicherheit und ein gestörtes Selbstbild. In manchen Fällen gipfelt der Wunsch nach vermeintlicher Perfektion oder Anerkennung in körperliche und psychische Erkrankungen, die schwere Schäden hervorrufen können und die Betroffenen nachhaltig prägen. Der Weg aus Erkrankungen wie Bulimie (Ess-Brech-Sucht) oder Anorexia nervosa (Magersucht) ist schwer und oftmals Bedarf es Unterstützung von außen.

Auch Lehrerinnen und Lehrer können im Bedarfsfall beratend tätig werden. Sie erfüllen im spezifischen Fall vielleicht nicht immer alle Anforderungen die eine der Situation angemessene Beratung an sie stellt, können betroffene Schülerinnen und Schüler jedoch unterstützen und auf spezialisierte Hilfsangebote aufmerksam machen.

Der Umgang mit Erkrankungen wie Anorexia nervosa sollte dabei mit Bedacht erfolgen. Zwang oder Bloßstellungen vor anderen Personen, wie beispielsweise Klassenkameraden, sollten unbedingt vermieden werden. Diskretion und Zurückhaltung erlauben den betroffenen Schülerinnen oder Schülern sich der Lehrperson zu öffnen und sich auf das Hilfsangebot einzulassen. Auch das Einbeziehen der Eltern oder anderer Bezugspersonen sollte nicht ohne die Zustimmung des/ der Betroffenen erfolgen.

Ein Analyse der Ernährungsgewohnheiten wäre genauso kontraproduktiv wie Ernährungsratschläge.


Im Schulkontext bleibt Lehrkräften oft nicht viel Zeit, Situationen in denen eine betroffene Schülerin oder ein betroffener Schüler Hilfe bedarf, zu erkennen und richtig einzuschätzen. Deshalb soll diese Informationsgrafik einige Denkanstöße und Vorschläge bereitstellen, wie man in einer spezifischen Situation mit der Krankheit Anorexia nervosa umgehen kann.

Umgang mit Magersucht
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