Einzelvorträge

Workspace

Prof. Dr. Simone Abels & Dr. Lisa Stinken-Rösner (Leuphana Universität Lüneburg)

"Diklusion" im naturwissenschaftlichen Unterricht – aktuelle Positionen und Routenplanung

„Diklusion“ beschreibt die Zusammenführung von Inklusion und Digitalisierung (Schulz & Beckermann, 2020). Trotz der häufig getrennt voneinander geführten Diskussionen, verfolgen beide ein gemeinschaftliches Ziel: die Partizipation aller Lernenden am jeweiligen Fachunterricht. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Unterricht können digitale Medien die Rolle des Mittlers zwischen dem häufig barrierereichen naturwissenschaftlichen Unterricht und den Ansprüchen der inklusiven Pädagogik übernehmen, indem durch den gezielten Einsatz Barrieren abgebaut und neue Partizipationschancen geschaffen werden. Bei der Gestaltung von inklusiven Lehr-Lern-Settings sind Lehrkräfte gefordert durch die verschiedenen Ansprüche und Positionen hindurch zu navigieren und die besten Routen zum Ziel zu finden. Um Lehrkräfte bei der digitalen Navigation von inklusivem naturwissenschaftlichen Unterricht zu unterstützen, werden wir im Vortrag eine Ortsbestimmung vornehmen bezüglich Inklusion und Digitalisierung im naturwissenschaftlichen Fachunterricht. Dabei werden wir aus den aktuellen Entwicklungen des ‚Netzwerks für inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht‘ (NinU) berichten und sowohl aktuelle Forschung als auch praktische Beispiele berücksichtigen. Wir stellen vor, welche (digitalen) Wege derzeit als erfolgsversprechend diskutiert werden, um Irrwege auf dem Weg zu einem diklusiven Unterricht zu vermeiden, damit es am Ende einer Unterrichtseinheit nicht heißt: „bitte wenden, bitte wenden, …“.

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Teacher Writing a Formula on a Blackboard

Prof. Dr. Martin Lindner (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

ما هي العلوم والتكنولوجيا والهندسة والرياضيات في الواقع؟ 

?Was ist eigentlich MINT - für Geflüchtete -

Wenn jemand aus Syrien zu uns kommt, kann es für ihn oder sie genau so schwierig sein, Deutsch zu verstehen, wie für uns Arabisch. Umso wichtiger ist es, Jugendliche mit einem speziell auf sie zugeschnittenen Programm an den von Technik und Naturwissenschaften geprägten Alltag heranzuführen, im Sinne einer grundlegenden Scientific Literacy und der Ermöglichung von Partizipation an gesellschaftlich relevanten Fragen. Und was ist für Jugendliche relevanter als der menschliche Körper und seine Gesunderhaltung? In unseren Projektwochen setzen wir Methoden der IBSE, also des forschend-entdeckenden Unterrichts ein und wollen mit diesem methodischen Vorgehen die Emanzipation hin zu einer eigenen Erkenntnisgewinnung fördern. Im Vortrag wird von dem Konzept, den Erfahrungen aus vier Jahren und den besonderen Herausforderungen in den interkulturellen Begegnungen berichtet. Dabei spielt auch der Hintergrund einer wenig internationalen Gesellschaft in Sachsen-Anhalt und unsere Camps im Flüchtlingslager auf Samos eine Rolle.

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Greses Pérez (Stanford University)

Why it matters what you see? Incorporating culturally relevant aspects in VR science learning

In light of the current social and health challenges, educational stakeholders continue to identify ways for the integration of emerging learning technologies, such as virtual reality environments (VR). Science classrooms remain resistant to adopting these technologies for institutional, ideological, and practical reasons. Yet, we have in our hands the opportunity to provide equitable disciplinary context rooted in the practices of science and of the communities. Our work investigates how learning technologies can be designed to support culturally and linguistically diverse students. Given the recent challenges to implement emerging technologies in schools and the scholarship on the potential of technology to increase student achievement and interest in science, we remain asking: How can we make these technologies relevant for diverse student populations? How can we embed design elements that are meaningful for traditionally minoritized communities? We expand the scholarship on multimedia learning frameworks by incorporating culturally relevant pedagogical principles (CRP) within virtual reality science lessons. Because these technological approaches have the potential to bridge culture and cognition, it influences perceptions of how science matter in the lives of students and their communities. It shows them a science beyond their classroom walls but situated in their neighborhoods.

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Dr. Alexander Pusch & Larissa Fühner (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

Inklusion mit 3D-Druck – Teilhabe durch ein Stück Plastik?

Im Rahmen einer Kooperation des Instituts für Didaktik der Physik der Universität Münster sowie einer Förderschule für Lernende mit körperlich motorischen Einschränkungen werden Best-Practice-Beispiele entwickelt, die den Schülerinnen und Schülern eine aktive Teilhabe am Unterricht und Schulleben ermöglichen. Hierzu werden die modernen Technologien wie 3D-Druck verwendet, um individuelle körperliche Defizite durch individuell entwickelte Hilfsmittel auszugleichen. Das Verfahren 3D-Druck selber bieten vielfältige Zugangsebenen und Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht. Durch die Einbindung kann individuelles Lernen und (digitaler) Kompetenzerwerb im naturwissenschaftlichen Unterricht für Lernende mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen ermöglicht werden. Die Best-Practice-Beispiele aus der Kooperation und gängige Hilfsmittel zur Vergrößerung der Teilhabe aus dem 3D-Drucker werden vorgestellt und diskutiert.

Larissa Fühner und Dr. Alexander Pusch lehren und forschen am Institut für Didaktik der Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zum Umgang mit Heterogenität. Sie entwickeln und erproben dazu spannende kontextorientierte Experimente und unterstützende Unterrichtsmaterialien für inklusive Lernsettings.

Pipettieren Proben und Reagenzglas

Prof. Dr. Volker Woest & Dr. Philipp Engelmann (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht mit Differenzierungsmatrizen

Prof. Dr. Volker Woest studierte Lehramt für die Fächer Chemie und Mathematik an der Universität Bremen. Nach seinem Referendariat promovierte er 1990 bei Prof. Just zum Thema „Offener Chemieunterricht“ und habilitierte sich 1997 an der Universität Bremen. Er ist seit 1999 Professor für Didaktik des Chemieunterrichts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschungsschwerpunkte und Interessen liegen auf Binnendifferenzierung im Chemieunterricht, naturwissenschaftlichem Anfangsunterricht, integrierten Naturwissenschaften, Geschichte der Chemie und des Chemieunterrichts sowie organischen Naturstoffen. Seit 2019 ist er Sprecher für das vom BMBF geförderte Projekt PROFJL², in dessen Zentrum Inklusion als Querschnittsstruktur verstanden wird.

Dr. Philipp Engelmann studierte Chemie und Physik auf Lehramt für das Gymnasium und arbeitet seit 2015 in der Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In seiner Promotion beschäftigte er sich mit der Konstruktion einer Weiterbildung für fächerübergreifenden Unterricht. Als Projektkoordinator im Rahmen von PROFJL² befasst er sich mit der Etablierung einer Lehr-Lern-Werkstatt, dem Aufbau digitaler Lerngemeinschaften in phasenübergreifenden Settings und der Arbeit mit Differenzierungsmatrizen als Methodenwerkzeug für einen inklusiven Chemieunterricht.

Dr. Katharina Kuse, Dr. Carmen Lawatscheck & Amiera Hadi (Freie Universität Berlin)

Kritische Metalle in Smartphone & Co – Rückgewinnung eines HighTech-Metalls aus Handy-Lautsprechern in einem Online-Chemie- Experiment, dem „Serious Game - Neodym“

Seit 2014 widmet sich Frau Dr. Katharina Kuse dem „Schülerlabor NatLab“ im Rahmen eines Rohstoff-Projektes an der FU Berlin zur nachhaltigen Nutzung der Seltenen Erden und der Edelmetalle Silber, Gold und Platin. In diesem außerschulischen Lernort wird naturwissenschaftliches Experimentieren in einer realen Laborumgebung ermöglicht. Ende 2016 übernahm Frau Dr. Kuse die Leitung des Teilbereichs NatLab Chemie.

Gemeinsam mit Frau Dr. Lawatscheck und Frau Hadi arbeitet Sie am Projekt „Kritische Metalle in Smartphone & Co – Botschafter für die Intensivierung der Kreislaufwirtschaft“. Dieses Projekt sieht die Entwicklung praktischer Experimentiereinheiten für Schüler:innen vor. Eine topaktuelle Thematik findet sich in Experimenten zum Smartphone wieder, als da sind, die Rückgewinnung von Lithium und Cobalt aus Smartphone-Akkus, Indium und Zinn aus Touchscreens und auch Neodym aus Handylautsprechern. Der Abbau und die Gewinnung dieser metallischen Rohstoffe aus mineralischen Erzen führt zu großen Umweltrisiken für Mensch und Natur. Das Recycling dieser Metall wird experimentell aufgezeigt und damit gleichzeitig ein Appell an eine funktionierende Kreislaufwirtschaft an die Teilnehmenden gerichtet. Im Vortrag wird das Projekt "Serious Game - Neodym" vorgestellt. 

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Stephanie Maria Wolf & Belinda Berweger (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Drei Wege und ein Ziel: Differenzierte Lernangebote im naturwissenschaftlichen Unterricht durch den Einsatz digitaler Tools zum Thema „Laubbäume“

Lehrprojekt: „digital und inklusiv: differenziert Unterrichten mit digitalen Medien“

Im Kontext des Projekts „Curricula der Zukunft“ erarbeiteten hochschulübergreifende Studierendenteams der Universitäten Jena und Erfurt digitale Unterrichtseinheiten zu selbstgewählten Lehrplanthemen für Schüler:innen der Grundschule, der Regelschule und des Gymnasiums. Sie richteten ein besonderes Augenmerk darauf, inwiefern durch die Nutzung digitaler Tools differenzierter Unterricht ermöglicht wird und testeten die ausgewählten Tools auf Herz und Nieren.

Die Dozentinnen Stephanie Wolf und Belinda Berweger sind Mitarbeiterinnen am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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Nils Fitting (TU Kaiserslautern), Apl. Prof. Dr. Gabriele Hornung (TU Kaiserslautern) & Dr. Lars Czubatinski (Studienseminar Kaiserslautern)

Nutzung digitaler Lernhilfen im Chemieunterricht

In HELFF („Heterogene Lerngruppen fördern und fordern – mit digitalen Medien“) werden analoge und digitale binnendifferenzierte Unterrichtsmaterialien entwickelt und erprobt. Im Fokus des Projekts stehen besondere digitale Arbeitsblätter, die über ein ausgewähltes Tool „HyperDocSystems“ erstellt werden können. Das Herzstück des Tools bildet dabei ein Editor, womit diese Arbeitsblätter mit digitalen „Hilfekarten“ und Zusatzinformationen angereichert werden können.

Anne-Kathrin Ballhaus (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Das Potenzial von Online-Portalen zur Sensibilisierung für sexuelle Vielfalt

Anne-Kathrin Ballhaus ist seit 2020 Lehrbeauftragte an der Universität Jena für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache und seit 2021 wissenschaftliche Assistentin im Projekt DiLele DaF/DaZ. Weiterhin arbeitet sie an verschiedenen Projekten im Bereich Gender Diversity und sexueller Bildung in Schule, Unterricht und Lehrer*innenbildung. Nebenberuflich unterrichtet sie Yoga und Achtsamkeit. Sie hat das 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien für die Fächer Biologie und Deutsch und studiert Deutsch als Fremd-/Zweitsprache.

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Workshops

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Dr. Katja Weirauch & Claudia Schenk (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)

Chemie all-inclusive: ein Methodenkompendium für die Planung inklusiv angelegter naturwissenschaftlicher Experimentierstationen

Dieser Workshop präsentiert Konzepte aus der Praxis für die Praxis: Seit Jahren entwerfen wir mit unseren Studierenden inklusiv angelegte Experimentierstationen zu Themen aus der Chemie. Auf dieser Grundlage sind nicht nur über 70 verschiedene Konzepte für solche Stationen entstanden, mit über 160 Schülerinnen und Schüler erprobt und mit Expert:innen diskutiert und überarbeitet worden, es entstand auch ein eigenes Methoden-Kompendium für die Planung inklusiven naturwissenschaftlichen Unterrichts.
Im Rahmen des Workshops werden zunächst zentrale Annahmen und das Planungs-Kompendium vorgestellt. Wir diskutieren ausgewählte Methodenwerkzeuge an konkreten Beispielen. Im Weiteren besteht die Möglichkeit, mehrere Experimentier-Stationen zu erkunden und zum Teil auch zuhause praktische Teile der Stationen nachzuvollziehen. Möglichkeit zur persönlichen Diskussion mit den Dozentinnen besteht.

Lea Schulz (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein)

#Diklusion - kleine Forscher in der digital-inklusiven Grundschule

Dr. Lea Schulz ist Studienrätin am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig- Holstein des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie ist dort in der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Schulartteam Sonderpädagogik insbesondere für die Fachrichtung Sprache tätig. Sie koordiniert den Bereich „Digitale Medien und Inklusion“ und begleitet Schulen in der digitalinklusiven Schulentwicklung. Bevor sie als Sonderschullehrerin arbeitete, war sie als Medienpädagogin in der App- und Softwareentwicklung tätig und baute bspw. die Lernplattform bettermarks mit auf.

Für die Teilnahme am Workshop ist die Installation der "Book Creator" (kostenpflichtig) auf dem Tablet oder die kostenlose Registrierung in der Browservariante notwendig . Bitte beachten Sie, dass für einen datenschutzkonformen Einsatz innerhalb der Schule die Browservariante nicht ausreichend ist. Für eine erste Erprobung innerhalb dieses Workshops kann jedoch darauf zugegriffen werden.

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Teresa Fritsch (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Sprache in den MINT Fächern mit digitalen Hilfen fördern - ein Learning by Doing

MINTegration ist eine Initiative der Biologiedidaktik der Universität Halle. Sie vermittelt fächerübergreifend naturwissenschaftliche Inhalte an geflüchtete Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahre. Das mobile Labor fährt direkt in Bildungs- und Jugendeinrichtungen und bringt alltagsnahe Experimente zum Anfassen mit. Gleichzeitig werden Methoden und Inhalte an die örtlichen Lehrkräfte in Workshops weitergegeben. Durch die Beteiligung von Lehramtsstudierenden der Universität bietet MINTegration die Möglichkeit, bereits in der Ausbildung praktischer Erfahrung mit Mehrsprachigkeit und Integrationsarbeit für die spätere Arbeit  zu sammeln. Durch projektorientiertes Lernen können hier so erste professionelle Kompetenzen erlernt werden.

Teresa Fritsch ist Koordinatorin der Initiative und tritt zudem als Mentorin für die Studierenden und Lehrkräfte auf.

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Dr. Timo Fleischer (Universität Salzburg), Markus Tatzgern (FH Salzburg), Ines Deibl (Universiät Salzburg) & Jörg Zumbach (Universität Salzburg)

Das Virtual Reality Chemielabor ChemGerLab – Experimentieren in der virtuellen Realität

Dr. Timo Fleischer ist Leiter der AG Didaktik der Chemie an der Universität Salzburg. Er forscht zu der Thematik des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien mit Bezug zum Unterrichtsfach Chemie und leitet derzeit u. a. die Projekte EXBOX-Digital (digitale Experimentierboxen) sowie ChemGerLab-VR (Virtual Reality Lernumgebung für Labor- und Gerätekunde).

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Marie Schehl, Lara-Sophie Klein & Prof. Dr. Björn Risch (Universität Koblenz-Landau)

BNE-spezifische Experimentierangebote für heterogene Lerngruppen

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) – Experimente – Differenzierte Lernmaterialien
Die Vernetzung dieser Themen zeichnet das Projekt BNEx aus. Zu fünf ausgewählten SDGs werden BNE-spezifische Experimentierangebote zu Schlüsselthemen einer nachhaltigen Entwicklung konzipiert. Die Angebote werden im Lehr-Lern-Labor „Nawi-Werkstatt“ im Rahmen von Experimentiernachmittagen systematisch erprobt und im Anschluss für den schulischen Gebrauch aufbereitet.

 

Posterbeiträge

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Dr. Monique Meier (Universität Kassel), Marit Kastaun (Universität Kassel), Dr. Lisa Stinken-Rösner (Leuphana University Lüneburg) & Dr. Julia Birkholz (Universität Bremen)

VidEX - Individuelles Lehren und Lernen mit Experimentiervideos im naturwissenschaftlichen Unterricht

Im Projekt VidEX – Experimentiervideos zum Lehren und Lernen – wird das Ziel verfolgt, ein digitales Unterstützungsangebot für den naturwissenschaftlichen Unterricht zu gestalten. Mit Videos haben Lehrende sowie Lernende die Chance, Naturphänomene entlang des naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozesses zu entdecken und zu erforschen. Über VidEX sollen zukünftig naturwissenschaftliche Experimentiervideos und Begleitmaterialien für einen inklusiven Einsatz im Fachunterricht bereitgestellt und evaluiert werden.

Einen Vorgeschmack und erste Einblicke in die Videoproduktion bekommen Lehrkräfte und alle Interessierten aktuell bereits über Social Media – Kanäle von VidEX (Facebook & Instagram)

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Dr. Hanne Rautenstrauch (Europa-Universität Flensburg)

Interaktive Experimentieranleitungen erstellen mit optischer Assistenz und Sprachausgabe

Hanne Rautenstrauch ist seit ihrem Studienabschluss (M.Ed. Lehramt an Realschulen; Fächer: Biologie & Chemie) im Jahr 2013 an der Europa-Universität Flensburg wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abt. für Chemie und ihre Didaktik. Dort promovierte sie 2017 interdisziplinär in den Disziplinen Chemie und Germanistik in dem Projekt Fach-ProSa (Fachspezifische Professionalisierung zur Sprachförderung). Forschungsschwerpunkte sind forschendes Lernen, fachfremdes Unterrichten und digitalen Medien.

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Dr. Katharina Kuse, Dr. Carmen Lawatscheck & Amiera Hadi (Freie Universität Berlin)

Kritische Metalle in Smartphone & Co – Rückgewinnung eines HighTech-Metalls aus Handy-Lautsprechern in einem Online-Chemie- Experiment, dem „Serious Game - Neodym“

  

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Dr. Christina Krabbe & Prof. Dr. Insa Melle (Technische Universität Dortmund)

Lernsituationen analysieren und adaptiv gestalten

Dr. Christina Krabbe ist seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Didaktik der Chemie an der Technischen Universität Dortmund. Im Rahmen des Projekts „Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer:innenbildung“ beforscht sie den Einsatz von Videovignetten für die Professionalisierung angehender Chemielehrkräfte hinsichtlich der Gestaltung adaptiver Lernsituationen, wobei das Potenzial digitaler Werkzeuge für die Individualisierung von Unterricht genutzt werden soll.

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Steffen Röwekamp (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

C(LE)VER:digital – Digital gestütztes Experimentieren im Lehr-Lern-Labor

Das chemiedidaktische Lehr-Lern-Labor C(LE)VER:digital legt den inhaltlichen Fokus auf die Frage: Inwiefern lassen sich Experimentierphasen im Chemieunterricht mit Hilfe digitaler
Medien unterstützen und wie können dabei insbesondere die Heterogenitätsdimensionen Leistung und Sprache berücksichtigt werden? Im Lehr-Lern-Labor entwickeln, erproben und reflektieren Studierende eine Unterrichtsstunde, die inhaltlich auf den
naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozess und digital gestütztes Experimentieren fokussiert ist.

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Nicolai ter Horst & Prof. Dr. Timm Wilke (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Digital und differenziert im Schülerlabor – das Konzept digitalchemlab

Nicolai ter Horst ist seit April 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sein Promotionsthema ist die digitale Neuausrichtung des Schülerlabors Chemie Jena.
Timm Wilke ist seit dem Sommersemester 2020 Professor für Didaktik des Chemieunterrichts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Einer seiner Forschungsschwerpunkte liegt auf der Erschließung von digitalen Lernumgebungen in Schüler- und Lehr-Lern-Laboren.

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Theresa Mettke & Prof. Dr. Lissy Jäkel (PH Heidelberg)

BNE für alle - Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität im Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Wie können wir Nachhaltigkeit und Inklusion zusammenbringen? Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt darauf ab, alle Menschen in die Lage zu versetzen, nachhaltige Lebensweisen auf individueller und  gesellschaftlicher Eben mitzugestalten. Für Menschen mit individuellem Förderungsbedarf fehlt es oft an geeigneten Möglichkeiten, sich aktiv für Nachhaltigkeit und Artenschutz zu engagieren. Hier setzt der Ökogarten der PH Heidelberg in einem Projekt "Hochschulgärten" an. So wurde u.a. eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Ökogarten geschaffen. Gemeinsam mit Studierenden der Biologie sowie der Sonderpädagogik, mit Menschen mit individuellem Förderbedarf sowie Dozentinnen werden inklusiv nutzbare Lernmaterialien für die Basiskonzepte Pflanzen, Tiere, Luft, Boden im Kontext der BNE entwickelt und erprobt. Originale Begegnungen und digitale Formate werden gezielt kombiniert. Der Lernort Ökogarten der PH Heidelberg ist ein von der UNESCO-Kommission ausgezeichnetes Projekt der BNE und der Erhaltung der biologischen Vielfalt, er besteht seit 30 Jahren am Campus in Heidelberg. Hier kann gelernt werden, wie man mit Kindern und Erwachsenen draußen die Natur erkundet und gestaltet.

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Benjamin Hirsch & Pia Seichter (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Das Urey-Miller-Experiment in 3D – Angewandte Digitalisierung im Unterricht

Benjamin Hirsch wechselte nach dem erfolgreichen Abschluss seines Bachelorstudium der Biologie mit dem Schwerpunkt Neurowissenschaften zum Gymnasiallehramt mit der Fächerkombination Biologie und Sport.
Pia Seichter ist studentische Hilfskraft der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik. Sie studiert Gymnasiallehramt für die Fächer Biologie und Geschichte und schreibt aktuell ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Inklusiver Biologieunterricht - Eine Handreichung für Schüler/innen mit einer Autismus-Spektrum-Störung“.

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Kinder im Museum

Sarah Roßmann & Carolin Solf (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

„The Greatest Show on Earth“ - Ein bilingual geführter VR-Rundgang im Phyletischen Museum durch die Sternstunden der Evolution.

  

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Chemie Unterricht

Iris Alm & Dennis Seifert (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Digitale Tools für den Chemieunterricht

  

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Roundtable

 

Creating equitable and inclusive science learning opportunities for culturally diverse students

Freitag, 17:00 | Friday, 5 p.m. (CEST)

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Prof. Dr. Okhee Lee (New York University, USA)

Prof. Dr. Lee ist an der New York University als Professorin an der Steinhardt School of Culture, Education, and Human Development tätig und beschäftigt sich mit Themen aus den Bereichen naturwissenschaftliche Bildung, Sprache und Kultur sowie Lehrerausbildung. Sie ist Leiterin einer Forschungskooperation zwischen der NYU und der Stanford University, bei der - angelehnt an den Next Generation Science Standards (NGSS) - Unterrichtsmaterialien entwickelt werden, die das naturwissenschaftliche Lernen und den Spracherwerb von Grundschülern fördern. In ihrer aktuellen Forschung befasst sich Prof. Dr. Lee mit der MINT-Bildung (STEM) und den Barrieren, denen sich nicht-Muttersprachler aufgrund traditioneller Lehrpläne in Schulen gegenübersehen. 2020 wurde sie von der National Science Teaching Association (NSTA) mit dem Distinguished Service to Science Education Award ausgezeichnet sowie 2019 von der American Educational Research Association mit dem Research on Equity and Social Justice in Teacher Education Award. Prof. Dr. Lee hat Führungspositionen bei der American Educational Research Association (AERA), dem Center for Applied Linguistics (CAL), der National Science Foundation (NSF), dem New York State Education Department und den New York State Boards of Cooperative Education Services inne.

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Prof. Dr. Lucy Avraamidou (University of Groningen, Netherlands)

Dr. Avraamidou ist Rosalind Franklin Fellow und Professorin am Institut für naturwissenschaftliche Bildung und Kommunikation an der Universität Groningen in den Niederlanden. Ihre Forschung ist verbunden mit theoretischen und empirischen Untersuchungen über die Bedeutung sowie die Erweiterung und Diversifikation der MINT-Beteiligung in schulischen und außerschulischen Einrichtungen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Erforschung der Identitätsverläufe und -verhandlungen von minorisierten Individuen mit Hilfe von narrativen und lebensgeschichtlichen Methoden. In aktuellen Projekten widmet sich Dr. Avraamidou unter anderem der Entwicklung naturwissenschaftlicher Schlüsselkompetenzen des Lehrens und Lernens mittels Augmented Reality, der Digitalisierung und dem E-Learning in Schulen im Rahmen von STEAM-Aktivitäten sowie mit dem wissenschaftlichen mehrsprachigen Programm ROOTS. Sie ist Vorstandsmitglied der European Science Education Research Association (ESERA), Mitherausgeberin des Journal of Research in Science Teaching, Leitende Redakteurin Cultural Studies of Science Education und Mitherausgeberin von Studies in Science Education.

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Prof. Dr. Sarahi Garcia (Stockholm University, Sweden)

Prof. Dr. Sarahi Garcia ist Professorin für Mikrobiologie an der Stockholm University. Sie ist Leiterin des MIINT Labs und Co-Founder des Diversity, Equity and Inclusion Committee of SciLifeLab, der schwedischen Infrastruktur für Biowissenschaften. Das Ziel dieses Komitees ist es, eine sichere Plattform zu schaffen, auf der Menschen über Vielfalt und Inklusion sprechen können: „I am committed to making science more inclusive and supporting mentees and colleagues reach their goals.“, wie Prof. Dr. Garcia sagt. Zudem soll auch der Beitrag von Diversität in der Wissenschaft hervorgehoben werden, da Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und verschiedenen Denkweisen eine kreativere Arbeit ermöglichen. Über ihr berufliches Leben als Wissenschaftlerin hinaus ist Prof. Dr. Garcia auch "Mutter, Queer, Expat, Studierende der ersten Generation und Befürworterin von Inklusion, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit".

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Greses Pérez (Stanford University, USA)

Greses Pérez ist Doktorandin im Bereich Science Education and Learning Sciences an der Stanford University. Bevor sie nach Stanford kam arbeitete sie als zweisprachige Lehrerin, wissenschaftliche Mentorin und Ingenieurin und war unter anderem am El Centro Chicano y Latino und über das Enhancing Diversity in Graduate Education Stipendium tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Ausbildung in mehrsprachigen Kontexten. Sie beschäftigt sich mit der Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts durch kulturell relevante VR und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, die Sichtbarkeit von unterrepräsentierten Minderheiten in den Bereichen Ingenieurwesen und Wissenschaft zu erhöhen.

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Prof. Dr. Martin Lindner (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Prof. Dr. Martin Lindner war zunächst 10 Jahre Lehrer für Biologie und Chemie an einem Gymnasium in Schleswig-Holstein, bevor er an der Universität Flensburg Biologie und ihre Didaktik unterrichtete. Darauf folgten Stationen am IPN in Kiel (Leibnitz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik) und dem SINUS-Programm, einem großen Fortbildungsprogramm für MINT-Lehrkräfte am Bildungsministerium in Kiel. Seit 2010 ist er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für die Didaktik der Biologie und die Fachaufsicht der Didaktik der Geographie berufen. Er ist Initiator und Mitarbeiter zahlreicher internationaler Projekte. Im Projekt MINTegration, das sich mit MINT-Projekten für Geflüchtete befasst, ist er eng in die Sprachvermittlung von naturwissenschaftlichen Inhalten an nicht-muttersprachliche Jugendliche eingebunden.

 

Inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht für Schüler:innen mit sonderpädagogischem
Bedarf

Samstag, 16:30 | Saturday, 4:30 p.m. (CEST)

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Katharina Fromm (Bauhaus-Universität Weimar)

Katharina Fromm studiert seit drei Jahren Urbanistik im Bachelor an der Bauhaus-Universität in Weimar und verbringt momentan ihr digitales Auslandssemester in der Schweiz. Das Thema Inklusion begleitet sie schon seit ein paar Jahren, da sie selbst eine hochgradige Schwerhörigkeit hat.

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Lea Schulz (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein)

Dr. Lea Schulz ist Studienrätin am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig- Holstein des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie ist dort in der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Schulartteam Sonderpädagogik insbesondere für die Fachrichtung Sprache tätig. Sie koordiniert den Bereich „Digitale Medien und Inklusion“ und begleitet Schulen in der digitalinklusiven Schulentwicklung. Bevor sie als Sonderschullehrerin arbeitete, war sie als Medienpädagogin in der App- und Softwareentwicklung tätig und baute bspw. die Lernplattform bettermarks mit auf.